Meine persönlichen Ansichten über die Astrologie


Meine persönlichen Ansichten über die Astrologie

Der Behauptung:
"Der Astrologie fehle jegliche wissenschaftliche Grundlage", fehlt jegliche wissenschaftliche Grundlage.

Die chinesische Astrologie hat ihren Ursprung ca. 2000 - 3000 Jahren v.Chr.
Buddha hingegen, ist ca. 600 v. Chr. geboren worden. Also 2000 Jahre später.
Somit kann man alle Legenden, die Buddha mit der chinesischen Astrologie verbinden, als absoluter Unsinn betrachten.

Von Peter-Louis Birnenegger (Stier-Tiger)

Liebe Leser

Vor einigen Jahren habe ich damit begonnen meine Vision der Astrologie schriftlich niederzulegen. Dabei sehe ich die Dinge manchmal ein wenig anders als die Anderen, die sich auch mit diesem Thema befassen. Insbesondere den Aszendenten betrachte ich sehr differenziert. Oder anders rum, sogar als untauglich für die Bestimmung eines Charakters.

So habe ich die chinesische Astrologie mit unserer "westlichen" Astrologie verschmelzt. Das ist übrigens nichts neues und bestimmt über 100 Jahre alt. Aber mit dem Wegfall des Aszendenten und die Nichtbeachtung der chinesischen Elementen entstehen 144 zodiacale Zeichen die recht interessant ausfallen können.

Dabei "berechne" ich keine Charakteren, so wie es gewisse Astrologen es tun. Im Gegenteil, ich behaupte sogar das jegliche Berechnung eines Charakters absoluter Unfug ist. Auch behaupte ich nicht, dass man innert einer Stunde vom Widder zum Stier wird. Das betrachte ich ebenfalls als sachlich unglaubwürdig. Ich vermute viel mehr, dass der Wechsel von einem Sternzeichen zum Anderen "fliessend" erfolgen muss, also innert 2 - 4 Tagen.

Um die Charakteren zu bestimmen habe ich mir die heutigen Möglichkeiten des Internets zu nutzen gemacht. Dank den vielen Seiten, die voll von Erfolgen und Misserfolgen verschiedener Stars sind, konnte ich nach einer minuziösen Datensammlung den bestmöglichen Charakter und das Jahreshoroskop bestimmen.

Nun ist seid kurzem die 1. Version meiner Arbeit im Internet erschienen. Eine 2. Überarbeitete Version wird in einigen Jahren. Danach werden ich eine weitere Grossarbeit starten, nämlich die 3 Dekane unserer westlichen Astrologie in meinen Studien einfliessen lassen. Das ergibt dann 3x144 Zeichen. Oder genauer gesagt 432 Zeichen. Diese 3. Version wird aber einige weitere Jahre beanspruchen.



Nun zum Aszendent aus meiner Sicht:

Was mich absolut nie interessiert hat, ist die Geburtsstunde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Geburtsstunde (Aszendent) irgendwelchen Einfluss auf den Menschen hat. Heute sowieso nicht mehr, wo man in den Spitälern die Geburt um 1 oder 2 Tage vorzieht und um Stunden verspäten kann. Charakterzüge erkennen zu wollen, aus der Tatsache ob einer eine Stunde früher oder später geboren worden ist, ist meiner persönlichen Meinung nach einfach lächerlich und schadet der effektiven Astrologie. Ja sie schiebt das allgemeine Empfinden über die Astrologie ins Lächerlich und ist reines Futter für die Anti-Astrologen.

Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass der Aszendent nur ein Fehlkonstrukt ist, um zum Beispiel den Freiheitswunsch, die chaotischen Beziehungen und das Umherwandern eines Stieres erklären zu können. Da muss man nur die chinesische Astrologie mit einbeziehen und schon wird man klüger. Es gibt ja Stier-Tiger die gerne um die Welt reisen und unter freiem Himmel übernachten und 3 mal heiraten. Und wehe man sperrt sie ein. Untypisch Stier, aber sehr typisch Tiger oder Pferd. Mit einem Aszendenten hat das überhaupt nichts zu tun.

Und dann noch das Lustige mit den neuen Planeten. Neptun und Pluto sind erst vor über 100 Jahren entdeckt worden. Aber die Astrologie ist Jahrtausenden alt. Zudem, wie will der kleine, absolut irrelevante Gravitationseinfluss von Merkur oder gar Pluto irgend ein Charakterzug mitbestimmen? Pluto ins Spiel zu bringen, beweist den Gegner der Astrologie einmal mehr die unglaubliche Menge an Scharlatane die sich unter den Astrologen bewegen.

Vielmehr könnten die Dekane unserer Astrologie, die Elemente der chinesischen Astrologie und die gravitationell wichtigen Planeten wie Venus, Mars, Jupiter und Saturn schon einiges an Einfluss haben. Unser Mond müsste man dabei an 1. Stelle setzen.

Ich bin immer mehr der Ansicht, dass man die echte, wissenschaftliche Astrologie mit absichtlicher Scharlatanerei seitens unserer Gegner unterminiert hat. Insbesondere durch den unlogischen Aszendent.


Eine kurze Zusammenfassung gegen den Aszendenten:
  • Bei der Geburt wird die Zeit mit einer Genauigkeit von 15 Minuten angegeben. Also haben wir bereits einen Fehlerkoeffizient von 15 Min.
  • Es ist Sache des Arztes oder der Hebamme die Zeit genau zu bestimmen. Nochmals ein weiterer Fehlerkoeffizient von 15 Min.
  • Der Berechnungskoeffizient der Schaltjahre und der genauen Ortsbestimmung ist meistens unregelmässig. Auch hier nochmals einen Fehlerkoeffizient von sicherlich 2 Stunden.
  • Das Baby ist bei der Geburt bereits vollkommen, auch der Charakter. Die Bestimmung des Charakter aus dem Moment entnehmen zu wollen, wenn das Baby die Gebärmutter verlässt, ist vollkommen ausserhalb jeglicher Logik.
  • Bei einem Kaiserschnitt wird die Geburt meistens vorverschoben. Auch hier einen Fehlerkoeffizient von ca. 12 - 48 Stunden.
  • Ist die Geburt mittag um 12, so verdeckt die Sonne das Sternzeichen dahinter. Die hohe Strahlung der Sonne und sein gewaltiges Gravitationseinfluss eliminieren jegliche Glaubwürdigkeit am Sternzeichen hinter der Sonne.
  • Das gregorianische Kalender muss zuerst astronomisch richtig interpretiert werden und die Fehler, die sich wegen den Schaltjahren ergeben, müssen genau untersucht werden. Hier können sich Fehler von bis zu 12 Stunden einschleichen.
  • Und zu guter Letzt ein Beispiel: Eine Schwangerschaft wird 8 Monate lang an einem Ort X ausgetragen. Die Geburt erfolgt dann 10'000 km weit entfernt. Und da soll der Geburtsort mitbestimmend sein?

  • 2010.01 Peter-Louis Birnenegger